Im Mittelpunkt stand die Reformationsgeschichte Ortenburgs sowie das Schicksal der österreichischen Glaubensflüchtlinge, die in der Region eine neue Heimat fanden. Die Jugendlichen erfuhren anschaulich, welche Bedeutung der evangelische Glaube für die Entwicklung des Ortes hatte und wie eng die regionale Geschichte mit den Ereignissen der Reformationszeit verknüpft ist.
Besonders beeindruckend war die museumspädagogisch hervorragend aufbereitete Führung. Durch anschauliche Erklärungen, originale Exponate und interaktive Elemente wurde Geschichte lebendig vermittelt. Ein Höhepunkt des Besuchs waren die Rollenspiele zur Geschichte der Reformation in Ortenburg. Dabei schlüpften die Schülerinnen und Schüler selbst in historische Rollen und konnten so die damaligen Herausforderungen, Konflikte und Entscheidungen besser nachvollziehen.
Der Museumsbesuch war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung und eine wertvolle Ergänzung zum Religionsunterricht. Er zeigte eindrucksvoll, wie spannend und lebendig regionale Kirchengeschichte sein kann.